Treffen mit P. Michael in Indien

„Wie geht es denn den Wegmann Leo und den Birner Egon“, mit diesen Fragen löcherte der stellvertretende Superior der Vinzentiner Kongregation P. Michael sein ehemaliges Pfreimder Pfarrkind und jetzigen Pfarrer von Teublitz, Michael Hirmer, bei dessen Indienwallfahrt. Obwohl P. Michael schon 2002 die Pfarrgemeinde Pfreimd verließ und nach Indien zurückkehrte war dieser noch gut über die Geschehnisse in der Oberpfalz informiert. In perfektem Deutsch begrüßte er Pfarrer Hirmer, dessen Mutter Brigitte und den aus Indien stammenden Teublitzer Vinzentiner-Pater John Mathew an der Haustür des Generalats der Vinzentiner-Kongregaton in Kochi, Kerala.

Nachdem P. Michael die Pfarrgemeine Mariä Himmelfahrt verließ, wirkte er zunächst in der nordinischen Mission, bevor er in das zweithöchste Amt seines Ordens gewählt wurde. Als Stellvertreter des Generaloberen ist P. Michael nun verantwortlich für die Geschicke des Vinzentiner-Ordens weltweit. Dabei freute sich der hohe kirchliche Würdenträger aus Kerala, dass einer seiner ehemaligen Pfarrkinder selbst Priester geworden ist und nun sogar einen seiner Ordensbrüder als Pfarrvikar aufgenommen hat. Neben vielen Anekdoten aus der Pfreimder Zeit tauschten sich die Geistlichen auch über die aktuelle Situation der Kirche in Bayern und den missionarischen Einsatz indischer Priester in der Diözese Regensburg aus.

Während des abendfüllenden Gesprächs bedankte sich Pfarrer Hirmer für den Einsatz von P. John bei dessen Ordensoberen. Denn P. John sei nach gut zwei Jahren zu einer festen Größe in der Pfarrgemeinde Teublitz geworden, die alle Gläubigen lieb gewonnen hätten. Der stellvertretende Generalsuperior Pater Michael wiederum bat um das gegenseitige weltumspannende Gebet und schenkte der Pfarrer Hirmer und seiner Mutter selbst geknüpfte Rosenkränze.